Kyokushinkai
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Wettkampfregeln

Wettkampfregeln für Erwachsene (Kumite)


Auf nationalen und internationalen Meisterschaften werden die Kämpfer meistens in verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt. Während es bei den Damen häufig zwei Klassen sind (bis 60 kg und über 60 kg), findet bei den Herren in der Regel eine Aufteilung in drei Klassen statt: Leichtgewicht (bis 70 kg), Mittelgewicht (bis 80 kg) und Schwergewicht (über 80 kg). Einige Wettkämpfe werden ohne Gewichtseinteilung in nur einer offenen Klasse durchgeführt – so z.B. die alle vier Jahre stattfindende Weltmeisterschaft im Kyokushin-Karate.

Kyokushinkai stellt den wohl härtesten Karatestil dar. Es handelt sich hierbei um Vollkontakt-Karate, d.h. alle erlaubten Techniken werden mit voller Kraft ausgeführt, um eine optimale Trefferwirkung zu erzielen. Jede Begegnung (vorher per Los entschieden) wird mit einer Kampfzeit von zunächst 3 Minuten angesetzt.

Ein vorzeitiges Kampfende kommt dann zustande, wenn ein Kämpfer einen vollen Punkt (Ippon) oder innerhalb einer Runde zwei halbe Punkte (Wazaari) erzielt. Einen Ippon erhält man für einen K.O. oder wenn der Gegner für mindestens 3 Sekunden kampfunfähig ist. Einen Wazaari erhält man für eine Technik, die eine sichtbare Trefferwirkung hervorruft. Liegt am Ende einer Runde ein Punktvorsprung vor (Wazaari für nur einen Kämpfer), so ist der Kampf entschieden. Auch eine deutliche Überlegenheit kann nach Ablauf der Rundenzeit zum Sieg führen.

Ist der Kampfverlauf jedoch nach der ersten Runde (3 Minuten) unentschieden, dann wird um 2 Minuten verlängert. Bei einem erneuten Unentschieden wird um weitere 2 Minuten verlängert. Nach der dritten Runde kann dann auch eine hohe Gewichtsdifferenz (es wird für den leichteren Kämpfer entschieden) oder ein besseres Ergebnis beim vorausgegangenen Bruchtest (höhere Bretterzahl) kampfentscheidend sein. Nach der vierten Runde (weitere 2 Minuten) findet ein Kampfrichterpflichtentscheid statt. Die Begegnung zweier Kämpfer kann somit bis zu 9 Minuten dauern.

Gekämpft wird im Gegensatz zu manch anderer Kampfkunst mit einer minimalen Schutzausrüstung. Ziel ist es, unnötige und gefährliche Verletzungen zu vermeiden, ohne dabei die Effektivität der Techniken zu reduzieren. Es wird somit ohne Kopf-, Faust- und Schienbeinschutz gekämpft. Erlaubt ist ein Zahnschutz. Vorgeschrieben ist ein Tiefschutz und bei den Damen zusätzlich ein Brustschutz.

In der Nachwuchsklasse sind allerdings Spann- und Schienbeinschoner vorgeschrieben, ebenso in der Regel beim Damen-Kumite.

Aufgrund der hohen physischen und psychischen Anforderungen, die an die Aktiven gestellt werden, bleibt der Wettkampf im Vollkontaktkarate, zumindest auf höherer Ebene, nur wenigen Spitzensportlern vorbehalten. Eine gute Vorbereitung ist hier unerlässlich – eine hohe Verantwortung liegt hier in den Händen der betreuenden Trainer und auch in der der Kampfrichter.

Erlaubte und verbotene Techniken im Kyokushin-Wettkampf

Im Kyokushin-Wettkampf sind nahezu alle Techniken erlaubt; viele davon sind nicht in anderen Wettkampfsystemen zu finden. Fast der gesamte Körper ist erlaubtes Angriffsziel – alle erlaubten Techniken sind mit Vollkontakt auszuführen.

Erlaubte Techniken

Erlaubt sind alle Faust- und Ellenbogentechniken zum Körper des Gegners; auch alle Fußtechniken zum Kopf, Körper und zu den Beinen. Im Gegensatz zu vielen anderen Kampfsportarten sind somit auch Low-Kicks (Fußtechniken zu den Beinen), Kniestöße (Hiza Geri) und Ellenbogentechniken zum Körper zugelassen. Auch sämtliche gedrehten Fußtechniken sind erlaubt, ebenso wie Angriffe zum Rücken (Ausnahme Wirbelsäule).

Verbotene Techniken

Verboten sind sämtliche Angriffe mit Faust-, Hand-, Finger- und Ellenbogentechniken zum Kopf des Gegners. Angriffe auf die Wirbelsäule und zu den Kniegelenken sind nicht erlaubt. Die Genitalien (Tiefschlag) sind ebenfalls kein Angriffsziel. Auch Kopfstöße (Angriff mit dem Kopf) sind verboten. Der Gegner darf nicht mit offenen Händen geschoben werden.
Es gibt auch verbotene Verhaltensmuster, die im Extremfall zur Disqualifikation
führen können: häufige „Mattenflucht“; Inaktivität; unfaires und aggressives Verhalten; Sprechen, Schimpfen und die Nichtbefolgung von Anweisungen; Nichteinhaltung der Bekleidungsvorschriften, ...

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letztes Update: 15.03.2007

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